BE. Möbelgeschichten – Designklassiker

Sie suchen einen Klassiker, bei uns finden Sie ihn - das ORIGINAL!

Möbelgeschichte #7:

Eine neue
Stuhltypologie!

Vitra. DAX Plastic Armchair
Entwurf Charles & Ray Eames, 1950

Mindestens drei der wichtigsten Stühle die je entworfen wurden, stammen von Charles & Ray Eames. Ganz sicher gehört der Fiberglas-Chair dazu.

Anlässlich des Wettbewerbs „Low-cost Furniture Design“ des Museums of Modern Art in New York wurde 1948 der Eames-Schalenstuhl erstmals als Gipsmodell und in Zeichnungen vorgestellt. Die Jury, zu der u. a. Ludwig Mies van der Rohe gehörte, zeichnete den Entwurf mit dem zweiten Preis aus. 

Obwohl Eames bereits mit glasfaserverstärktem Kunststoff experimentierte und auch den Entwurf der La Chaise einreichte waren für die Produktion Schalen aus lackiertem bzw.  neoprenbeschichtetem Stahl oder Aluminium vorgesehen. In dieser Art der Herstellung sah man eine zukunftsträchtige Produktionsmethode für große Stückzahlen, die sich bereits in der Automobilbranche bewährt hatte.  Trotz der Zusammenarbeit mit Technikern der UCLA erwies sich die Herstellung aus Metall als äußerst schwierig, denn die Prototypen der benötigten Pressformen zersprangen immer wieder. Da für die Präsentation im Chicagoer Showroom des MoMa realistische Prototypen der prämierten Entwürfe präsentiert werden sollten, verschob sich die geplante MoMa-Ausstellung auf März 1950. Erst als die Firma Zenith Plastics Eames ihr im 2. Weltkrieg für die Radar-Verkleidungen bei Flugzeugen entwickeltes Fiberglassverfahren vorstellte gelang der Durchbruch. In Zusammenarbeit mit Herman Miller Furniture ließ Eames kurz darauf 2000 Schalen in Handarbeit herstellen und hatte damit eine neue Stuhltypologie begründet aus der später eine ganze Stuhlfamilie mit unterschiedlichen Untergestellen, inklusive eines Schaukelstuhls entstand. Die Verbindung der eingefärbten Sitzschalen mit  den verschiedenen Untergestellen erfolgte über flexible Hartgummischeiben, sog. Shock-Mounts, einem von Chrysler entwickeltem Patent. Der DAX (Dining Armchair X-Base) war somit der weltweit erste massenproduzierte Kunststoffstuhl der Geschichte.  

Als Vitra Gründer Willi Fehlbaum, Mitte der 1950er Jahre in einem New Yorker Schaufenster einen Eames-Stuhl entdeckte und sich entschied diesen für Europa zu produzieren, wurde vitra als Möbelhersteller geboren.

 

 


How the Iconic Eames Fiberglass Chairs are produced by Vitra



Möbelgeschichte #6:

If you are not curious forget it
Ein unmenschlicher Bogen? 

FLOS - Arco
Entwurf Achille & Pier Giacomo Castiglioni, 1962

Achille und Pier Giacomo wollten eine Lampe die unabhängig vom Anschluss an Wand oder Decke ist, die mit jedem Einrichtungsstil zu kombinieren ist und welche man umstellen kann.

Inspiriert von einer Straßenlaterne dessen Leuchtenkopf kurzerhand an einem langen, gebogen Arm das Licht in die Mitte der Straße ragen ließ entwarfen die Brüder Castiglioni die Bogenleuchte Arco, für die Fälle in denen es nicht möglich ist eine Pendelleuchte genau über den Esstisch zu installieren. Eine der allerersten Lampen für die grade neugegründete Firma FLOS und die erste Bogenlampe.

Für das Design von Castiglioni typisch ist die Sachlichkeit, die Kombination bestehender Objekte zu etwas Neuem.  Ein sicherer Sinn für Ästhetik und Qualität, Eleganz die kaum zu überbieten ist. 

Der Marmorsockel als Gegengewicht zu dem weiten Bogen sorgt für einen sicheren Stand und hat für die Brüder nichts mit Luxus zu tun. Die Details daran sind ein gutes Beispiel für die unkomplizierte und kreative Denkweise der Beiden. Die abgeflachten Kanten verringern das Verletzungsrisiko und das Loch darin dient der Mobilität. Steckt man einen Stock oder Besenstil hindurch können zwei Personen den Koloss von über 60 kg sicher verstellen. Der kuppelförmige und schwenkbare Schirm lenkt das Licht gezielt nach unten und der gebogene Stab ist verstellbar.

Später erschien die ARCO seinem Designer als „inumana“, unmenschlich, weil sie so hohe Ansprüche stellt, so viel Raum verlangt.

Heute ist Arco eine Ikone, noch immer erhältlich in beinahe unveränderter Form, schlicht und funktional mit perfekten Proportionen.
 





Möbelgeschichte #5:

Eine zeitgemässe Version des alten englischen Clubsessels?
vitra. Lounge Chair
Charles & Ray Eames, 1956.  

Charles & Ray Eames zählen zu den bedeutendsten Designer-Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk war sehr vielseitig, sie entwarfen Möbel, drehten Filme, fotografierten, konzipierten Ausstellungen und planten und realisierten ihr eigenes Haus in Pacific-Palisades auf damals bahnbrechende Weise.

Der Lounge Chair ist einer der bekanntesten Entwürfe von Charles und Ray Eames. Er entstand 1956 und wurde zum Klassiker der modernen Möbelgeschichte.

„Warum machen wir nicht eine zeitgenössische Version des alten englischen Clubsessels?“ - Mit dieser Frage leitete Charles Eames die mehrjährigen Entwicklungsarbeiten am Lounge Chair ein.

Der Entwurf sollte das Bedürfnis nach einer grossen Sitzgelegenheit befriedigen und dabei ultimativen Komfort mit höchster Qualität in Material und Ausführung verbinden. Mit dem Lounge Chair setzten Charles & Ray Eames neue Massstäbe: Er ist nicht nur leichter, eleganter und moderner als die meisten massiven Clubsessel, er ist auch bequemer. Mit diesem Ziel vor Augen liesen sie sich von der Qualität eines Baseballhandschuhs inspirieren.

„Ich wollte dem Lounge Chari das warme, bequeme Aussehen eines viel benutzten Baseball-Handschuhs geben.“ (Charles Eames)

So definierten sie den Lounge Chair ursprünglich in dunklem Furnier und schwarzem Leder, variierten ihn jedoch schon früh in einer Version mit hellen Lederpolstern. Seit 1956 verbindet der Lounge Chair ultimativen Komfort mit bestechender Qualität in Material und Ausführung. Diese zeitgenössischen Eigenschaften und langlebige Werte hat der Lounge Chair bis heute bewahrt.

Seine 160 Einzelteile sind gemäss der Überzeugung von Charles & Ray Eames so arrangiert, dass sie ihren Zweck am besten erfüllen können. Die handwerkliche Sorgfalt und das Know-How, mit dem der Sessel in fast fünfzig Arbeitsschritten hergestellt wird, stehen für Nachhaltigkeit und Langlebigkeit seines Designs.

Oft wird der Lounge Chair von Generation zu Generation weitergegeben und gewinnt durch seine Patina noch hinzu. 

Vitra produziert und vertreibt ihre Möbelentwürfe seit 1957, zunächst in Lizenz. Seit 1984 ist  Vitra der einzige legitimierte Hersteller an allen Eames-Produkten für Europa und den Mittleren Osten und gibt Ihnen die Sicherheit, ein Original-Produkt von Charles & Ray Eames zu besitzen.


Eames Lounge Chair debut in 1956 on NBC



Möbelgeschichte #4:

Der geheime Code
ClassiCon, Adjustable Table E1027
Entwurf Eileen Gray, 1927.  

Gemeinsam mit Le Corbusier, Charlotte Perriand, Marcel Breuer, Ludwig Mies van der Rohe, Alvar Aalto, Gerrit Rietveld und Charles Eames gehört Eileen Gray zu den einflussreichsten Designern des zwanzigsten Jahrhunderts. Zeitgleich mit der Bauhaus Avantgarde entwickelte Sie Möbel aus Stahlrohr. Bei Ihren Entwürfen stand jedoch der Wunsch nach ästhetischem und funktionellem Perfektionismus im Vordergrund.

Für das Haus E.1027 Roquebrune, Cap Martin (1927-1929) entwarf Eileen Gray eine Vielzahl an Möbelstücken, darunter auch den gleichnamigen Betttisch für Kranke, Bettlägerige oder „Bettfrühstücker“. Aus der Idee des Betttisches erklärt sich die asymmetrische Form. Der geöffnete Fussring kann nicht nur unter das Bett geschoben werden sondern auch einen Bettfuss umfassen und die höhenverstellbare Platte über dicke Federbetten als Stellfläche vor den Benutzer geführt werden. Die Konstruktion des seitlich angebrachten Doppelstahlrohr erinnert an die zeitgleich entwickelten Kragstühle und widerspricht der traditionellen Auffassung eines Tisches mit 4 Beinen. Später wurde dieser auch als Beistelltisch für Wohnzimmer oder Terrasse verwendet.

Mit der Namensgebung für das Haus verwies Sie auf die gemeinsame Urheberschaft mit dem Architekten Jean Badovici auf dessen Vorschlag hin etwa die Wendeltreppe, die aufs Dach führt zurückgeht. So steht das E von E.1027 für Eileen, 10 für den zehnten Buchstaben des Alphabets „J“, 2 für „B“ und schließlich die 7 für den Buchstaben „G“. Die Initialen von Eileen Gray und eben Jean Badovici. 

Erst nach dem Tod Eileen Grays im Jahre 1976 wurde die von Ihr erhoffte Serienproduktion dieses heute zeitlosen Klassikers begonnen.





Möbelgeschichte #3:

Proportion ist das Entscheidende!
FRITZ HANSEN, Die Ameise
Entwurf Arne Jacobsen, 1952.  

Arne Jacobsen war seiner Zeit schon von Kindesbeinen an voraus. Es wird erzählt er hätte schon als Kind die viktorianische Tapete in seinem Zimmer überstrichen. Nicht mit Kinderzeichnungen oder farbig sondern schlicht in weiß. Was heute als normal erscheint war im frühen zwanzigsten Jahrhundert noch nicht in Mode. Jacobsens kreativer Prozess konzentrierte sich auf seine strenge Berücksichtigung von Details. In jedem Jahr gelang es Jacobsen, das zu entwerfen, was andere gerne in fünf Jahren produziert hätten. 

Zu Anfang der 50iger Jahre stellte sich die dänische Möbelproduktion auf neue Fertigungsverfahren ein. An Stelle von Massivholz traten immer öfter Werkstoffe wie Stahl und Sperrholz die einfachere Konstruktionen ermöglichten. Die Ameise ist dafür ein herausragendes Beispiel. Der Stuhl besteht aus nur wenigen Teilen, ist ökonomisch zu produzieren und ausgesprochen leicht. Die Sitzschale besteht aus einem durchgängigen Stück Sperrholz und die Anordnung der drei zentral unter der Sitzfläche angebrachten Stahlrohrbeine erlauben es den Stuhl zu stapeln. Der Stuhl Modell 3101 war der erste dänische Stuhl der sich für die Massenproduktion eignete. 

In den wenigen Prototypen des Organic Chairs von 1940/41 hatten Charles Eames und Eero Saarinen bereits eine dreidimensionale Sitzschale verwendet. Während Sie einen Bruch im Bereich der stärksten Verformung zwischen Sitz und Rückenlehne durch eine Aussparung in der Mitte verhindern wollten, verschmälerte Jacobsen diese kritische Stelle und verstärkte sie mit zusätzlichen Furnierlagen, dadurch waren sowohl die Stabilität als auch die Flexibilität des Rückens gewährleistet. Der Stuhl trug damit entscheidend zur Modernisierung des skandinavischen Möbeldesigns bei.  Wegen seiner charakteristischen Taille und den dünnen Beinen erhielt der Stuhl den Beinamen „Ameise“.

Eigentlich entwarf Arne Jacobsen die Ameise für die Kantine des international agierenden dänischen Pharmaunternehmen Novo Nordisk. Heute gehört die Ameise zu den prominenten Ikonen des Möbeldesigns. Die Ameise™ gibt es in natürlichen Furnieren mit Klarlack und auch in den Finishes gefärbte Esche oder Lack. Ursprünglich wurde der Stuhl nur in furnierter Ausführung angeboten und erst nach dem Tod von Arne Jacobsen wurde auch die vierbeinige Version der Ameise produziert.





Möbelgeschichte #2:

Muss ein Stuhl 4 Beine haben?
THONET S43
Entwurf Mart Stam, 1931.  

In der Vorbereitung zu der Ausstellung „Die Wohnung“ die der Deutsche Werkbund in der Weißenhof-Siedlung 1927 ausrichtetet, stellte Mart Stam 1926 sein Experiment eines hinterbeinlosen Stuhl aus Gasleitungsrohren vor. Ihm kam es dabei noch nicht auf den federnden Effekt kalt gebogenen Stahlrohrs an, sondern auf die sachliche Form. Mit der Idee Stahlrohr mit dem Durchmesser einer üblichen Gasleitung zu einem Stuhl zu formen änderte sich die bis dahin gültige Weisheit, dass ein Stuhl vier Beine haben muss radikal. Ein endloses Stahlrohr gebogen zu einem Stuhlgestell das auf einem am Boden liegendem U ruht.

Der Gedanke Michaels Thonet Erfindung des Bugholzstuhls auf Stahlrohr zu übertragen lag damals in der Luft. Marcel Breuer, Mies van der Rohe, Le Corbusier sowie Designer aus USA und Frankreich arbeiteten mit dem neuen Material und stellten in kurzen Abständen ihre Möbelentwürfe vor. Mart Stam stellte dann auf der Werkbundausstellung in der Stuttgarter Weißenhof-Siedlung seinen  bahnbrechenden Entwurf eines hinterbeinlosen Stuhl der Öffentlichkeit vor. Bei seinem vorgestelltes Modell des S33 mit freitragender Sitzfläche und Rückenlehne waren die Rohre jedoch noch feuergeschmiedet und durch eingezogene massive Stahlstäbe verstärkt - der Stuhl wippte damals noch nicht. 

Auch Mies van der Rohe, welcher die Idee Mart Stars von 1926 aufnahm, stellte auf dieser Ausstellung seinen hinterbeinlosen Stuhl aus federnden, kalt gezogenem und gebogenem Stahlrohr vor. Er kann für sich den Ruhm beanspruchen mit dem Stuhl MR10 den ersten wippenden Freischwinger gemacht zu haben. Dieses Prinzip hat er sich dann bereits 1927 patentieren lassen. In einem langjährigen Rechtsstreit wurde 1932 schließlich Mart Stam das künstlerische Urheberrecht für den streng kubischen hinterbeinlosen Stuhl zugesprochen.

1931 schließlich stellte Thonet den wippenden Stahlrohrstuhl, das heutige Modell S43 von Mart Stam vor, der an den ersten Entwürfen des Modells aus Gasrohrleitungen von 1926 angelehnt war.

Mies van der Rohe holte anschließend Mart Stam noch als Gastdozent an das Bauhaus.





Möbelgeschichte #1:

Eine königliche Sitzgelegenheit?
KNOLL International Barcelona Chair
Entwurf Ludwig Mies van der Rohe, 1929. 

Die deutsche Regierung stellte Mies die Aufgabe, in sechs Monaten einen Pavillon zu bauen. Mies van der Rohe antwortete mit einem architektonischen Meilenstein. In den ursprünglichen Entwürfen für die Ausstellung der Weimarer Republik auf der Industriemesse 1929 in Barcelona war der „Deutsche Pavillon“ von Ludwig Mies van der Rohe noch ohne Sitzgelegenheit konzipiert.

Um dem spanischen Königspaar bei der Eröffnung eine Sitzgelegenheit bieten zu können entwarf Mies schließlich auch eine Reihe der reinsten Möbelentwürfe des 20. Jahrhunderts. Für Mies war ein Widerspruch zwischen der Struktur des Pavillons und den darin befindlichen Objekten undenkbar. Wenn der Bau den durch ihn umschlossenen Raum perfekt beleben sollte, so galt dies auch für die Sessel.  Wenn der Bau präzise, anspruchsvoll und klar zugleich sein sollte, so mussten die Sessel ebenso sein. Und die Sessel sollten ebenso luxuriös sein wie der Bau. 

Mies van der Rohe war der Überzeugung, dass Perfektion im Detail und hervorragende handwerkliche Arbeit Voraussetzung für die Eleganz sind. Als einer seiner charakteristischen Philosophien gilt „Gott ist im Detail“.

Ironischerweise standen van der Rohes Möbelentwürfe im Widerspruch zu den grundlegenden Prinzipien des Bauhaus. Die Herstellung der Sessel ist unverhältnismässig aufwendig, ihre Konstruktion ist alles andere als rationell und es ist unmöglich, sie als Massenprodukt zu betrachten. Mit einem Rahmen aus flachgezogenem Stahl, hochglänzend verchromt mit Kernlederriemen bespannt und aufliegenden losen lederbezogen Kissen mit Knopfheftung und Lederkeder wurde der Barcelona Chair zur Ikone der Möbelarchitektur des 20. Jahrhunderts und wurde von Ihm ergänzt durch einen passenden Hocker und einem Glastisch.

Bis 1934 wurde der Sessel unter der Bezeichnung MR90 von den Bamberg Metallwerkstätten gefertigt.

Einer der bekanntesten Käufer zu dieser Zeit waren das Industriellen-Ehepaar Fritz und Greta Tugendhat, welche den Barcelona-Sessel und weitere Möbelentwürfe von Mies in ihrer Villa Tugendhat in Brno (Brünn), die ebenfalls von Mies van der Rohe entworfen worden war benutzten.

Nach dem Krieg wurde der Stuhl im Auftrag Mies van der Rohes in einzelnen Exemplaren von Gerry Griffin in Chicago hergestellt.

Für die Einrichtung der 1949 fertiggestellten Villa des Architekten Philip Johnson „The Glass-House“ waren die meisten Möbel von Mies van der Rohe entworfen, darunter auch der Barcelona Chair. 

Seit 1948 werden die Barcelona und MR-Kollektion von KNOLL International gewissenhaft nach den Original-Entwürfen produziert und bestehen auch weiterhin als Symbole der Bauhaus-Ziele. 

Beweis für die universelle Gültigkeit dieser Entwürfe.  



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